Kurt Tucholsky und die Finanzkrise (1930)

Januar 30th, 2008 by PC-Forum



Wenn die Börsenkurse fallen

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft´s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken
- auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jedem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zeche dieser Frechen
hat der kleine Mann zu blechen
und -das ist das Feine ja-
nicht nur in Amerika.

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen
- ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
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(Kurt Tucholsky 1930 in der Wochenzeitschrift “Die Weltbühne” zur
damals aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise)

Die VW Aktie und die Finanzkrise

Januar 28th, 2008 by PC-Forum

Die VW Aktie rettet nun seit Tagen den DAX vor einem Absturz.
Ja - sie treibt den DAX sogar in den Plusbereich.

Ist schon ein tolles Stück …
da haben etliche institutionelle Anleger Leerverkäufe in einem Umfang von 12% bis 15% der am Markt verfügbaren VW Stammaktien getätigt und eben diese absoluten Experten des Börsenhandels, müssen nun feststellen dass gerade einmal 5% bis 6% dieser Aktien im freien Handel verfügbar sind.

Beim Run auf diese verfügbaren Stücke, wurden zwischenzeit mehr als 15 Milliarden Euro verbrannt.

Abgesehen von den etwa 50% der o.g. Experten die sich unter enormen Verlusten, doch noch mit VW Stammaktien eindecken konnten, gehen die restlichen Leerverkäufer nun auch Leer aus und können somit ihre Verträge nicht erfüllen.
In welch enormer Höhe damit wiederum Geld verbrannt wird/ist, zeigt sich erst dann wenn eben genau diese Leerverkäufer von ihren Vertragspartnern zur Kasse gebeten werden.

CTXtra - Ein schlechter Scherz

Januar 25th, 2008 by PC-Forum

Unter der URL
http://www.ctxtra.org
findet sich eine PHP-Software die es sich zum Ziel gesetzt hat, PHP-Dateien und dahinter liegende Datenbanken, vor Mißbrauch zu schützen.
Der Download des Systems gestaltet sich recht einfach - eine Anmeldung beim Forum reicht aus.

Was aber kommt dann?

Zunächst einmal funktioniert das System nur teilweise, weil der Autor ein
‘Nach-Hause-Telefonieren’
in das System eingebaut und zwischenzeitlich die Domain gewechselt hat ohne diese Änderung der Adresse in seine Scripts einzubauen.

Anwender des Systems werden im Forum der Website, mit Anleitungen zu Patches bedacht (die aber sehr häufig - warum auch immer) nicht den gewünschten Erfolg bringen.
Daneben wird immer wieder und erneut, auf eine kommende Version verwiesen - die aber offensichtlich niemals veröffentlicht werden wird weil der Autor entweder den Überblick über sein Programm verloren hat oder aber nicht mehr die geringste Lust an der Vervollständigung der ‘neuen’ Version hat.

Was von Seiten der Administratoren und Moderatoren im dortigen Forum abgeht, dass ist denn doch unter aller sprachlichen Gürtellinie.
Wer derart undiszipliniert in seinem Forum schreibt, der programmiert auch so!
(Siehe auch: Texte im Output des Systems)

Insbesondere ist absolut unverständlich, was der Autor der Systems unter dem Begriff ‘WormProtection’ versteht.
Die diesbezüglich benannten und in’s System integrierten Funktionen, haben mit ‘Würmern’ nicht das geringste zu tun.
Diese Funktion schützt (wenn überhaupt) allenfalls vor SQL-Injections - ist also absolut sinnlos da jedes PHP-Script diesen Schutz sowieso bietet.

Einen Schutz gegen
- DoS-Attacken
- Code-Injections
bietet das Script keinesfalls.

Daneben läßt das System jede Art von File Locking vermissen.
Die Möglichkeit von Race-Conditions bezeichnet der Autor als ‘Lottogewinn’.

Wie der Autor eingeräumt hat, basiert sein System auf dem Code von Chritian Kerr den dieser in Sachen phpBB geschrieben hat.
Gleichzeitig behauptet er (derCTXtra Autor) aber in Sachen Copy&Paste:
Zitat: Das einzige was so entstanden ist, das ist der code von CBACK!

Fazit:
- die Idee (und die Code-Basis der Idee) stammt von Chritian Kerr
- die Umsetzung der Idee ist miserabel und unvollständig
- das System funktioniert in weiten Teilen nicht
- der Auftritt im Forum und im jeweiligen ‘Newsletter’ ist eine sprachliche Katastrophe

Nachtrag:
warum der Mann der als Autor des Systems CTXtra immer wieder betont hat dass es ihm an der Zeit mangele die mehrfach angekündigte neue Version fertigzustellen, nun plötzlich PHP-Tutorials veröffentlicht, bleibt mehr als schleierhaft.
Dies gilt um so mehr, als diese sog. Tutorials mit etlichen und dabei eklatanten Sicherheitsfehlern im Code behaftet sind.
Einem Programmierer der eine Sicherheitssoftware an den Markt bringt, dürfen derlei Fehler nicht unterlaufen - schon gar nicht in einem von ihm verfassten Tutorial.

Entwicklung des Rohoelpreises

Januar 23rd, 2008 by PC-Forum

Nach einem rapiden Preissturz (heute etwa um 12:30 MEZ) stieg der Rohoelpreis innerhalb von nur vier Stunden um nahezu vier US-Dollar.

Sollte es tatsächlich sein, dass sich die Oelhändler innerhalb dieser vier Stunden gedacht haben:
Naja - das klappt dann schon mit der Weltwirtschaft; Rezessionsängste sind völlig unbegründet

Nein - es sieht eher so aus, als würden interessierte Kreise (selbst unter Inkaufnahme von Verlusten in Millionenhöhe) den Rohoelpreis nach oben treiben wollen.
Diese Annahme gilt umso mehr, als derartige Kurschwankungen in den letzten Tagen mehr als häufig zu beobachten waren.

Wer pumpt denn da enormes Geld in den Oelmarkt, um den Angleich der Preise an die tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten, zu verhindern?

Die Deutsch Bank und die Finanzkrise

Januar 22nd, 2008 by PC-Forum

Die Deutsche Bank hat nun ja erklärt, dass sie das sog. Rettungspaket der Bundesregierung, vollumfänglich unterstützt und sie hat auch eingeräumt, dass ihr Vorstandsvorsitzender (Josef Ackermann) am Zustandekommen des Rettungspakets mitgewirkt hat.
Allerdings hat Herr Ackermann seine ich-würde-mich-schämen Äußerung in keinster Weise relativiert oder gar zurück genommen.

Wie soll man die Verlautbarung des Bankhauses dem Herr Ackermann als bezahlter Vorstandvorsitzender angehört, denn nun interpretieren?

Die Finanzkrise und der Rohoelpreis

Januar 22nd, 2008 by PC-Forum

Aufgrund der augenblicklichen Entwicklung, sieht es so aus als könnten wir uns in den nächsten Tagen auf einen Ölpreis einstellen der deutlich unter $70,00 liegt.
Die Finanzkrise wird also bgleitet, von einem Verfall der vormals spekulativ aufgeheizten Rohoelpreise.

Anders gesagt:
der für die wirtschaftliche Entwicklung mehr als bedeutungsvolle Energie-Basispreis, wird wieder von realen Faktoren und nicht mehr von verantwortungslosen Spekulanten bestimmt.

Bezahlbare Rohoelpreise sind das bestimmende Element für eine wirtschaftliche Produktion von Industriegütern, Verbrauchsgütern und (insbesondere) von Nahrungsmitteln.

Sicherlich wird die reale Weltwirtschaft von der durch Banken und Versicherungen erzeugten Finanzkrise betroffen sein; allerdings läßt das Sinken des Rohoelpreises durchaus den Schluß zu, dass die Realwirtschaft sich von den gegenwärtigen Problemen der Schattenwirtschaft, einigermaßen abkoppeln kann.

Sollten allerdings die tatsächlich notleidenden Banken es versäumen, ihre Kreditwürdigkeit im Interbankenverkehr wieder herzustellen (sprich: Staatsbürgschaften für ihre Ausleihungen in Anspruch zu nehmen) und damit die eigenen Kreditvergabe an real existierende Wirtschaftsunternehmen weiter restriktiv zu handhaben, dann wird es wohl doch zu einer Rezession kommen.

Selbstverständlich wissen alle Beteiligten (Banken, Versicherungen, Bundesregierung) das es sich bei dem sog. Rettungspaket um eine reine Luftnummer handelt - aber es wäre doch immerhin einen Versuch Wert.
Schließlich lautet die alleinige Alternative: verbrannte Erde hinterlassen.

Gesetz zur Rettung aus der Finanzkrise

Januar 19th, 2008 by PC-Forum

Soooo …
nun haben wir unser Bankenrettungssystem sauber durch die Gesetzgebungsprozesse gebracht.

Kaum war das Gesetz vom Bundespräsidenten unterzeichnet, wurde es von unseren (angeblich) führenden Banken und Versicherungsgesellschaften, bereits als Wettbewerbsmittel genutzt.

Wir, so ließen die (angeblich) führenden Banken und Versicherungsgesellschaften verlauten, benötigen keine Staatshilfen.

Ganz toll gemacht …
Finanzunternehmen (Banken/Versicherungen) die sich um Staatsmittel bewerben sind mit diesem Spruch platt gemacht - weil offensichtlich gefährdet.

Wenn es also der Sinn des 450 Milliarden Euro Fonds war, den derzeit weniger notleidenden Banken/Versicherungen, eine lästige Konkurrenz vom Hals zu schaffen, dann hat das Gesetz bereits gute Wirkung gezeigt.

Frei nach Tucholsky …
Stellt Euch vor es gäbe Geld, und niemand holte es ab.

P.S. und ein Bischoff Huber setzt sich heute in eine TalkShow der ARD und entschuldigt sich nicht einmal für die Zock-Verluste die sein Verein auf Kosten von Kirchensteuermitteln eingefahren hat.

Die Finanzkrise

Januar 14th, 2008 by PC-Forum

Gut - unsere Regierung sagt: die Finanzkrise ist gebannt.

Alle Spareinlagen (ca. 1.000 Milliarden Euro) sind staatlich gesichert.
Gefährdete Banken/Versicherungen werden aus einem staatlichen Fonds (ca. 470 Milliarden Euro) refinanziert und/oder mit Bürgschaften versorgt.

Nachdem uns nun wochenlang erzählt wurde, dass das Deutsche Finanzsystem von der Krise nicht (oder nur: ein wenig) betroffen ist, legt die Regierung den Banken 470 Milliarden Euro zu Füßen - das sind (umgerechnet) ca. 640 Milliarden US-Dollar; enstspricht also nahezu dem, was die deutlich stärkere Wirtschafts- und Finanzmacht Amerika, zur Sanierung ihrer maroden Banken auf den Tisch geblättert hat.

Seltsam …
Deutschland ist nur am Rande von der Krise betroffen und legt ein Sicherungspaket auf, dass dem amerikanischen, von der Relation her gesehen, um ein Vielfaches an Volumen überlegen ist?

In Sachen Spareinlagen …
garantiert unsere Regierung mit Geld dass sie nicht hat.
Wir sind der Staat und unsere Steuerzahlungen sind das Geld das die Regierung zur Verfügung hat (natürlich neben dem Geld das sich die Regierung, auf Kosten der Steuerzahler, von den Banken leiht).
Die Garantie für die Spareinlagen kann also nur dann erfüllt werden, wenn die Regierung das zur Erfüllung der Garantie erforderliche Geld, bei den Banken als Kredit aufnimmt.

Gut - bei den Banken liegen unsere Spareinlagen (ca. 1.000 Milliarden Euro) und die Regierung könnte also Kredite in dieser Höhe aufnehmen; allerdings müssten diese dann gegenüber den Banken, zu Lasten des Steuerzahlers und zu Gunsten der Banken, verzinst werden.
Da aber die staatlichen Garantien nur dann greifen, wenn die Spareinlagen verloren (von Finanzjongleuren verzockt), die Banken damit also insolvent sind, kann die Regierung genau dann keine Kredite aufnehmen wenn es gilt, die Garantiezusagen zu erfüllen.

Die Staatsregierung macht also im Augenblick genau das, was sie den für die Krise verantwortlichen Finanzmanagern vorwirft: sie spekuliert.
Sie wettet also darauf, dass nicht alle Banken insolvent werden und um dieser Wette eine gewisse Chance zu geben, bildet die Regierung einen Fonds (der zwar kein Geld, sondern nur ein Versprechen auf Geld enthält) und sagt zu, aus diesem Fonds notleidende Banken zu refinanzieren.
Alles natürlich, zu Lasten des Steuerzahlers - also des Inhabers des Sparguthabens das die Regierung (so generös) zu Sichern verspricht.

Der Sparer soll sich also sagen: alles in bester Ordnung; mein Spargeld ist sicher denn ich als Bürger, bürge ja für die Sicherheit meiner Spareinlagen.
In diesem Zusammenhang drängt sich in dem Wort Bürger eine völlig neue Bedeutung auf.

In Sachen Bankensicherung …
bringt die Regierung 470 Milliarden Euro ein um so zu verhindern, dass sie die in Sachen Spareinlagen getroffenen Zusicherungen, tatsächlich einmal erfüllen muß.

Wo aber sollen diese 470 Milliarden Euro herkommen?

Natürlich muß sich die Regierung dieses Geld von den Banken leihen und dort als Kreditsicherheit die Staatseinnahmen (also das Geld der Steuerzahler) verpfänden.
Das Bankensystem leiht also der Staatsregierung Geld damit die Staatsregierung das wegen Geldmangels marode Bankensystem vor dem Untergang retten kann.

Dieses geniale Konstrukt

ich (Bank) leihe dir (Staat) Geld, damit du (Staat) mir (Bank) das Geld geben kannst das ich (Bank) benötige um dir (Staat) Geld leihen zu können damit du (Staat) die zu meinen (Bank) Gunsten abgegebenen Bürgschaften erfüllen kannst mit denen du (Staat) mich (Bank) vor einem Zusammenbruch rettest.

wird nun seit bereits zwei Tagen, an den Börsen der Welt mit einem Kursfeuerwerk gefeiert.

Bot-Trap.de

Januar 2nd, 2008 by PC-Forum

Da hat sich unter der URL
http://www.bot-trap.de
und dort unter der administrativen Leitung von Marc Buffet (im Netz auftretend als Airport1), eine kleine Gruppe von Leuten zusammengetan die es sich zum Ziel gesetzt hat, jeder Art von Spam und Content-Klau entgegenzuwirken.

Zu diesem Zweck wurde ein PHP-Script geschrieben das von jedem der sich im eigens gegründen Forum anmeldet und sich dort mit all seinen persönlichen Daten der Öffentlichkeit preisgibt, heruntergeladen werden kann.

Nun gut …
abgesehen davon, dass dieses Script ungeheuer schlampig geschrieben und formatiert ist und abgesehen davon dass sämtliche sog. “Sperrdaten” in den Quellcode des Scripts eingeflossen sind und das Teil damit nicht einmal den Grundanforderungen einer ordentlichen Programmierung entspricht - es funktioniert.

Allerdings ist der Einsatz dieses Scripts nur innerhalb von anderen PHP-Scripts möglich und die enthalten Prüfroutinen beschränken sich lediglich auf die Bereiche
- Prüfung der Remote-IP
- Prüfung des UserAgent (Browser-Kennung)

Einen Schutz gegen
- DoS-Attacken
- Code-Injections
- SQL-Injections
bietet das Script leider nicht.

Der vom Script erzeugte Output ist, gelinde gesagt, äußerst schlicht gehalten und entspricht damit durchaus der nicht gerade professionellen Programmierung.

In Sachen Serversicherheit ist es äußerst bedenklich, dass den Anwendern des Scripts mehr als deutlich anempfohlen wird
- die Script-Datei page.restrictor.php im Web-Verzeichnis (Dokument-Root) abzulegen
- der Datei 777er Rechte zuzuordnen

Der Author des Scripts (Airport1) bezeichnet es im Rahmen seiner Beiträge auf
bot-trap.de
und im Rahmen des von ihm als Administrator geleiten Forums
Bot-Trap-Forum
als einen “Mythos” dass 777er Dateien ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Daneben wurde im Rahmen des Scripts keinerlei Wert auf die Vermeidung von ‘Race Conditions’ gelegt.
Gleichzeitiger Schreibzugriff von zwei oder mehreren Clients auf ein und dieselbe Datei, führt damit zwangsläufig zu Datenverlust.
Offensichtlich ist der Author des Programms mit den unter PHP durchaus vorhandenen Lock-Funktionen, entweder nicht vertraut oder es ist ihm zu lästig, diese Funktionen im Rahmen seines Scripts zu nutzen.

Fazit:
- die Idee ist gut
- die Umsetzung ist miserabel

Die Finanzkrise und die Rohoelpreise

Januar 1st, 2008 by PC-Forum

Nachdem die US-Notenbank nun den Leitzins gesenkt hat, stieg der Rohoelpreis wieder deutlich an.
Also wieder einmal und in alter Manier, bestimmen die Spekulaten die an den Terminbörsen ihr Unwesen treiben, wohin es geht mit den Verbraucherpreisen - und wohin es geht mit der Weltwirtschaft.

Wann endlich, werden existentielle Rohstoffpreise nicht mehr von Spekulaten beeinflußt werden sondern sich allein an den tatsächlichen Vorgaben von Angebot und Nachfrage orientieren?

Darf es sein dass genau die Spekulanten die die Finanzkrise herbeigeführt haben, jetzt auch noch in Zeiten real drohender Wirtschaftskrisen, gerade die Energiepreise wieder in die Höhe treiben und damit die letzte Hoffnung auf eine ‘gelinde’ verlaufende Rezession zunichte machen?